Gemeinsam was bewegen – Caritas und Diakonie waren mit gemeinsamem Stand auf dem ökumenischen Stadtkirchenfest in Euskirchen aktiv – Luftballons mit guten Wünschen gen Himmel gesandt


Feuer und Flamme – unter diesem Motto stand das erste ökumenische Stadtkirchenfest, welches Evangelische und Katholische Kirche zu Pfingsten in der Kreisstadt organisiert hatten. Für die Wohlfahrtsverbände der beiden Kirchen stand schnell fest, dass man sich hier gemeinsam präsentieren wird. „Wir waren auch direkt Feuer und Flamme für einen ökumenischen Stand von Caritas und Diakonie“, so die beiden Caritasvorstände Martin Jost und Bernhard Becker sowie Nadine Günther und Walter Steinberger, das Geschäftsführerduo der Diakonie, unisono.

Um den ökumenischen Gedanken auch äußerlich sichtbar zu machen, wurden Banner mit dem Slogan „Gemeinsam was bewegen!“ und den Logos der beiden Wohlfahrtsverbände gestaltet. „Diese haben wir dann angebracht, um aus den Caritas- und Diakoniepavillons einen gemeinsamen Stand zu machen“, berichtet Jost. „Den Gedanken haben wir auch auf 1.000 Luftballons mit zugehörigen kleinen Kärtchen weitergeführt“, ergänzt Steinberger. Auf die Kärtchen konnten die Stadtkirchenfestbesucher Wünsche notieren. „Diese sollten dann zum Ende der Abschluss-Vesper am Pfingstmontag in den Himmel gesendet werden“, so Günther. Sie hatte den Plan mit den Organisatoren besprochen, welche die Idee sehr gerne aufgenommen haben.

Neben dem großen gemeinsamen Infostand hatten die beiden Wohlfahrtsverbände zum Pfingstmarkt am Montag noch einiges auf die Beine gestellt. Ein Glücksrad mit roten und blauen Gewinnfeldern lud zum Drehen ein. Das Jugendmobil „JuMo“, welches die Caritas im Auftrag der Kreisstadt Euskirchen betreibt, lud junge und junggebliebene Besucher ein, kreativ zu werden, zu spielen oder sich über das Angebot zu informieren. Die Diakonie hatte für die kleinsten Besucher ein Kinderkarussell organisiert.

Auch ein Pflegefahrzeug des evangelischen Wohlfahrtsverbandes war am Stand. Die Windschutzscheibe zierten zwei gemeinsame Plakate von Caritas und Diakonie, welche mit dem Vorurteil aufräumen sollten, dass der Beruf des Alten- und Krankenpflegers generell unattraktiv und schlecht bezahlt sei. „Im Vergleich mit anderen Arbeitgebern stehen wir durchaus gut da. Neben einer Vergütung nach Tarif gibt es bei beiden Verbänden Zulagen, ein 13.-Monatsgehalt, eine zusätzliche Altersvorsorge und 30 Tage Urlaub“, so Jost. „Im ersten Ausbildungsjahr verdienen angehende Altenpfleger 1.140 Euro. Die Vergütung steigt im dritten Ausbildungsjahr auf 1.303 Euro an. Und nach der Ausbildung winkt ein sicherer und sinnstiftender Beruf mit bis zu 3.500 Euro Verdienst. Brutto ohne Zulagen wohlgemerkt“, betont Steinberger.

Dass das Konzept eines gemeinsamen Stands aufging, zeigte der Zuspruch der Besucher des Stadtkirchenfests. „Wir konnten viele interessante Gespräche führen“, berichtet Becker. Dabei sei aufgefallen, dass es viele Besucher sehr zu schätzen wussten, dass die beiden Wohlfahrtsverbände gemeinsam auftraten. „Die Reaktionen der Besucher waren: Das ist toll und genau richtig – Caritas und Diakonie gemeinsam auf einem ökumenischen Fest, so muss das sein“, so Steinberger.

„Einen tollen Schlusspunkt dieses gemeinsamen Tages bildeten hunderte Caritas und Diakonie Luftballons, die von den Besuchern der Abschluss-Vesper des Stadtkirchenfestes, begleitet von ihren Herzenswünschen, gen Himmel gesandt wurden. Für uns ist klar, dass wir das wiederholen und auch zukünftig bei passenden Gelegenheiten gemeinsam auftreten werden“, so die Chefs von Caritas und Diakonie abschließend.

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